Der Freitag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens der Region: Gemeinsam ging es nach Koblenz, wo die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtbesichtigung und einer Stadtrallye die Stadt erkundeten. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Picknick am Rhein, welches erneut durch den deutsch-französischen Freundschaftskreis, vertreten durch Monika und Joachim Boos, liebevoll ausgerichtet wurde. Das Wochenende verbrachten die Austauschpartner individuell in den Familien, wodurch viele persönliche Eindrücke gesammelt und bestehende sowie neue Freundschaften weiter vertieft werden konnten.
Am Montag begann das offizielle Schulprogramm mit einer Begrüßung durch das Organisationsteam sowie einem Empfang beim Bürgermeister der Stadt Bendorf. Im Anschluss nahmen die französischen Gäste am Unterricht teil und erhielten so einen authentischen Einblick in den deutschen Schulalltag. Am Nachmittag stand ein gemeinsamer Ausflug in den Zoo in Neuwied auf dem Programm, der bei allen Beteiligten auf großes Interesse stieß und für viele schöne gemeinsame Momente sorgte.
Ein weiterer Ausflug führte die Schülerinnen und Schüler am Dienstag nach Bonn. Dort standen unter anderem das Haus der Geschichte, die historische Altstadt sowie die Rheinpromenade auf dem Programm. Neben den geplanten Aktivitäten blieb auch ausreichend Zeit, die Stadt in kleinen Gruppen eigenständig zu erkunden und das Gelernte zu vertiefen.
Am Mittwoch ging es zur Marksburg in Braubach, wo die Gruppe an einer spannenden Führung teilnahm und interessante Einblicke in das mittelalterliche Leben erhielt. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer „kulinarischen Visite“ die deutsche Kaffeekultur kennenlernen und den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen.
Am Donnerstagmorgen hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer ereignisreichen Woche voller gemeinsamer Erlebnisse, interkulturellem Austausch und neu entstandener Freundschaften traten die französischen Gäste die Heimreise nach Yzeure an.
Der Austausch war für alle Beteiligten eine äußerst bereichernde Erfahrung und leistete einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung. Die vielen positiven Eindrücke werden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben – und die Vorfreude auf den Gegenbesuch in Frankreich ist bereits jetzt groß.



